Unsere Pfarrei / Geschichte / Pfarrei

Pfarrei

Hagener Pfarrer seit 1418
1418 Johannes, Pastor der Kirchen zu me "Haghen"
ca. 1500 Henricus Mester
vor 1558 Johannes Licte (Lichte?)
vor 1587 Johannes Pilh....
1594 Johannes
ab 21.03.1618 Hermann Kramer
Verwalter der Pfarrei Hagen
1619-1628 Johannes Judex (Richter)
Küster, Anton Kramer
1628-1669 Caspar Pingel
1670 Georg Keihenhof
1671 Johannes Eliä
ab 1671 Johann Kappel
bis 1708 Nückelmann
1708-1741 Klemens Kormann
1742-1752 Joh. Jodokus Weise
1752-1774 Joh. Franz Schröder
1774-1826 Norbert Wenniges
1830-1870 Hermann Lübke
1870-1871 Franz Wilhelm Buck
1872-1896 Joseph Albert Schwickardi
1897-1934 Wilhelm Verse, Pfarrer von Hagen, Dechant des Dek. Sund.
1934-1957 Werner Stamm
1957-1984 Wilhelm Kuhnhenne
1984-1993 Paul Tiemann
1993-1998 Gerhard Meletzki
1984- Friedel Taprogge

Die Pfarrei Hagen beschränkte sich jahrhundertelang auf das Gebiet der Freiheit. Der Pfarrbezirk wurde 1809 etwas erweitert, als das Dörfchen Wildewiese und die Gehöfte Saal, Hohenwibbeke und Selbecke hinzu kamen, die bis dahin zu der weitentfernten Pfarrei Schönholthausen gehört hatten. Dort führt von der Kirche aus noch heute ein Weg durchs Gebirge nach Wildewiese, den man den „Hagener Weg" nennt. Demnach sind unter den Kirchgängern noch Hagener Bürger gewesen.

Am 1. Februar 1793 erhielten die Bewohner von Wildewiese und Glinge zunächst für drei Jahre die Erlaubnis, im Zimmer eines neuen Hauses in Wildewiese die hl. Messe lesen zu lassen. Dies geschah durch einen französischen Priester, einen Emigranten, der bei Ausbruch der französischen Revolution 1789 aus Frankreich nach Wildewiese geflüchtet war. Er fand Unterkunft bei einer Familie Lanör (Laneur), die ebenfalls aus Frankreich kam.

Am 23. März 1809 wurde nach einer Verfügung des Generalvikariats in Deutz in einem Protokoll des Großherzoglich Hessischen Schul- und Kirchenrates die landesherrliche Genehmigung erteilt, daß die Kinder von Wildewiese, Saal und Hohenwibbeke nicht mehr nach Rönkhausen, sondern nach Hagen in die Schule geschickt werden sollten. Hierzu gehörte auch das Einzelhaus Lenscheid, das seit 1313 zur Pfarrei Plettenberg gerechnet wurde und an eine Familie Prüns als Lehen vergeben war.

Die gesamte Bevölkerung des Kirchspiels Hagen betrug 1900 516 Seelen, worunter 112 Schulkinder waren, die bis 1903 von einer, und später von zwei Lehrpersonen unterrichtet wurden.

Das Patronat gebührte zunächst den Grafen von Arnsberg als den Fundatoren der Stelle und ging 1368 auf den Erzbischof von Köln als den nachfolgenden Landesherren über. Es wurde 1830 von den preußischen Landesherren ausgeübt und ist laut Vertrag von 1852 an den zuständigen Bischof gefallen.

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