Alte Pfarrkirche

Sakramentshäuschen
 
Sakramentshäuschen
 
Strahlenmadonna
 
Strahlenmadonna
 

Schön und wertvoll war und ist auch eine doppelte Strahlenmadonna, die früher im Chorraum hing. Sie wurde unter Pfarrer Verse entfernt, der dort ein neues Ewigeslicht anbringen ließ. Die Strahlenmadonna wurde von Dechant Verse 1932 an die Kapelle seiner Heimatgemeinde in Küntrop verliehen. 1966 fanden dann die ersten Verhandlungen über die Rückgabe statt. Auf Anraten des bischöflichen Generalvikariats einigte man sich, weil Küntrop die bessere Hälfte mit den Strahlen hatte renovieren lassen, diese Hälfte auch weiterhin der Gemeinde Küntrop zu überlassen, die andere Hälfte aber für Hagen zu renovieren. Dabei galt es, die starke Übermalung zu entfernen. Außerdem wurde die Krone erneuert (vgl. Abbildung).

Die Entstehung dieses Kunstwerkes verlegen Kenner in die spätgotische Zeit um 1430. Die Statue fand ihren Platz auf dem Marienaltar. Pfarrer Kuhnhenne ließ eine elektrische Beleuchtung anbringen, die das Kunstwerk anstrahlt und seine Schönheit noch besonders hervorhebt.

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Die erste Kanzel der Kirche, ebenfalls ein wertvolles Schnitzwerk, soll sich in der Kapelle zu Melschede befinden.
Links vom Hochaltar befindet sich ein ins Mauerwerk eingelassenes Sakramentshäusschen im gotischen Stil.

Ferner ist in der Kirche noch ein altes Holzkreuz, das bei der Auferstehungsfeier immer feierlich enthüllt wird. Der Stil des Korpus erinnert an die frühgotische Kunst. Die Anatomie des Körpers läßt den Schluß zu, daß der Korpus im 13. Jahrhundert, spätestens im 14. Jahrhundert geschaffen wurde und das Kreuz somit schon seit Gründung der Pfarrei in der Kirche vorhanden ist. Von hohem Wert ist auch noch ein Kelch aus gotischer Zeit. Eine Barock-Monstranz hat Pfarrer Kuhnhenne neu versilbern und vergolden lassen.

Einen neuen Hochaltar hatte schon 1880 der Pfarrer Schmidt aus Hüsten, gebürtig von hier, seiner Heimatgemeinde geschenkt. Neuer Eichenfußboden und neue Eichenbänke wurden 1889-1894 angelegt. Gegen die Feuchtigkeit hatte man 1870 einen Kanal unter den Fußboden gelegt. Die Feuchtigkeit aber war geblieben, so daß die 1880 ausgeführte Dekoration schon 1906 erneuert werden mußte. Bei dem großen Brand von 1816 hatte auch der Turm seinen Helm verloren, der 1819 durch die Großherzoglich Hessische Regierung erneuert wurde...

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